Klassik meets Edith Piaf

Eine Legende ist wiedergeboren, Edith Piaf „der Spatz von Paris„. Sie wird in dem musikalischen Schauspiel von Marja Hennicke verkörpert.

Edith Piaf wurde am 19 Dezember 1915 in Paris geboren. Entdeckt wurde sie von dem Kabrettbesitzer Louis Leplée er gab ihr den Namen „la môme piaf“ ( der kleine Spatz ). 1935 nahm sie ihre erste Platte auf. Unter der Förderung von Raymond Asso gelang ihr in den folgenden Jahren der große Durchbruch. Neben Bühnenauftritten in ganz Europa nahm sie unzählige Schallplatten auf. Von dem Zeitpunkt an ging es beruflich für sie steil nach oben. Durch den Tod ihrer großen Liebe, Marcel Gerardin kam es bei ihr zu einem Zusammenbruch. Körperlich ging es ihr immer schlechter, Medikamente und Alkoholexzesse häufigen sich immer öfter. Sie starb am 10 Oktober 1963 in Plascassier . Man beschloss sie aber in Paris sterben zu lassen, so wurde der Leichnam nach Paris gebracht und ein befreundeter Arzt bescheinigte ihren Tod. Noch heute stehen frische Blumen auf ihrem Grab.

Diese Geschichte wird von Peter-Uwe Witt, der Pianistin Jana Prjaschennikowa und Marja Hennicke verkörpert. Geschrieben hat das Stück Miriam Badhai.  Marja Hennicke verkörpert Edith Piaf so gut, dass man meint, wenn man die Augen schließt, die Piaf zu hören. Auch in den kurzen schauspielerischen Szenen weiß sie zu überzeugen.

Peter-Uwe Witt spielt Louis Leplée uns führt so, routiniert das Publikum durch die Geschichte.

Über die Pianistin Jana Prjaschennikowa braucht man nicht viel sagen, außer dass sie in kleinen Szenen ihr Talent für das Schauspiel an den Tag legt.

Aber auch die Lokalität ist erwähnenswert, das Haarstudio Böke. Zwischen Shampoo und Haarfärbemittel so ein Stück aufzuführen, fordert Mut. Aber es war ausverkauft.

Zum Abschluss kann ich nur sagen, es war ein kurzweiliges Stück, zum Teil leidet man mit. Ich kann jedem nur raten sich Karten zu kaufen und das Stück zu genießen.

Bilder und Text: Info-Marl.de

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