Extraschicht 2012

Zum 11. Mal fand am gestrigen Samstag die Nacht der Industriekultur (Extraschicht) statt. Tauschende von Interessierten versammelten sich an rund 50 Standorten im Ruhrgebiet, um die einzelnen Aktionen mitzuerleben.

Vest-Blog war in diesem Jahr in Herten an der Zeche Ewald und Dorsten bei Fürst Leopold. Erfahrene Schichtler wissen, dass es schwierig wird an diesem Abend mehrere Standorte zu besuchen, daher sollte man sich auf 2 bis 4 Orte einigen.

Auf Grund des enormen Ansturms bei der Besichtigung des Förderturms auf Ewald, konnten wir leider die Aussicht nicht so lange genießen. Wir wurden vom Personal nach gefühlten fünf Minuten wieder herunter gebeten. Es war dennoch interessant Herten einmal von Oben zu betrachten.

Auf dem Gelände selbst spielten Livebands, man konnte Cocktails schlürfen und eine Travestie-Show ansehen.

Eigentlich war geplant noch nach Recklinghausen zum Umspannwerk zu fahren, doch da die Bootstour über den Kanal eine Stunde dauern sollte und die Fahrten nach 22 Uhr eingestellt wurden, lohnte sich diese Fahrt nicht mehr. Also setzten wir uns in den Extraschicht-Bus nach Dorsten, um dort vielleicht noch etwas von der Feier „WDR2 für eine Stadt“ mitzubekommen.

Leider war die Feier dort schon zu Ende. Also besuchten wir das Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold und machten dort die Führung in der Dampfmaschinenhalle mit. Die Führer des ansässigen Vereins führen uns ehrenamtlich durch die Halle und erklärten die Einzelheiten. Nebenbei erwähnten sie immer wieder, was sie noch vor hatten, um dieses Kulturgut zu bewahren.

Gegen 1 Uhr machten wir uns dann müde auf den Heimweg. Für Kulturinteressierte des Ruhrgebiets ist die Extraschicht ein Muss. Aber auch Fotografen, die ihre Kamera nicht vergessen haben, ist es eine schöne Gelegenheit Bilder von unseren Vest zu schießen.

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