Alkohol als Trend, der in die falsche Richtung läuft – Saufen bis zum Umfallen und dann noch ausfallen

Ja, so sind se‘ die Halbstarken, wenn sie rausgelassen werden. Wie viele Presseportale wie Marler Zeitung oder Radio Vest in den letzten Tagen berichten, ging es auf dem diesjährigen Rosenmontagsumzug in Recklinghausen heiß her.

Rund 50 Jugendliche randalierten beim Umzug und diese Randale hat jetzt ein Nachspiel, wie Radio Vest heute berichtet. Die Rabauken müssen jetzt mit ihren Eltern zum Jugendamt, um prüfen zu lassen, ob der Alkoholkonsum eine einmalige Sache war, oder schon regelmäßig zu sich genommen wird. Einige Gespräche seien schon geführt worden und die betroffenen Eltern seien entsetzt über die Situation gewesen.

Sechs Jugendlichen hatten sogar so viel getrunken, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Der Promillewert insgesamt, so Radio Vest, war in diesem Jahr höher als in den letzten Jahren.

Das Problem an der Sache: Die Trinkerei artet meistens, wie auch beim Rosenmontagsumzug in Recklinghausen, in Prügeleien und Gewalt aus. Es gab 24 Anzeigen und 15 Festnahmen, weil sich die Kinder und Jugendlichen nicht mehr im Griff hatten.

Über das Alter Einzelner wurde nicht berichtet, so kann aber davon ausgegangen sein, dass die gewalttätigen Trunkenbolde unter 18 Jahre alt waren, da von Kindern und Jugendlichen die Rede ist. Weiter ist nicht bekannt, ob es sich um Mädchen oder Jugend handelt.

Alkohol als Trend, der in die falsche Richtung läuft. In Maßen ist alles OK, doch wenn es in Schlägereien und Anzeigen endet und die Jugendlichen Einträge ins Vorstrafenregister wegen Körperverletzung erhalten, ist zu prüfen, wie solchen Aktionen ein Riegel vorgeschoben werden kann.

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