Erneute Tarifverhandlungen – Wirklich sinnvoll?

Erst war es Nokia, die ein großen Loch in unseren Arbeitsmarkt schnitten, als sie sich dazu entschieden Deutschland zu verlassen und die Produktion nach Rumänien zu verlagern, da es dort günstigere Arbeitskräfte gab.

Dann streikten Anfang des Jahres die Mitarbeiter von Amazon und wollten mehr Geld. Ergebnis: Es gibt nicht mehr Geld und Amazon verlagert ebenfalls mehrere Lager ins Ausland und die Belegschaft verliert ihre Jobs!

Ist es das, was wir wirklich wollen? Immer mehr Geld mit der Konsequenz dann arbeitslos zu sein?

Heute streiken die Mitarbeiter von Karstadt – auch in NRW. Hier geht es auch wieder um mehr Lohn. Geht es Karstadt nicht schon schlecht? Musste der Vorstand nicht vor einigen Jahren Filialen schließen oder verkaufen? Jetzt streiken die Mitarbeiter. Die Konsequenz daraus? Vielleicht werden nun wieder Filialen geschlossen und  Mitarbeiter gekündigt, da Karstadt den Forderungen nicht nachkommen kann.

Sinnvoll oder nicht, es scheint immer wieder aufs Selbe hinauszulaufen und die Gewerkschaften, welche auch immer, sollten vielleicht einmal an unseren Arbeitsmarkt denken. Ist es heute nicht schon schwer genug überhaupt eine Arbeit zu finden? Die Arbeitslosenstatistiken dürften dieses belegen. Viele Frauen von Schlecker haben immer noch keinen Job. Natürlich lässt sich immer darüber streiten, ob die Arbeit gut bezahlt ist oder nicht, aber immerhin gibt es noch Arbeit.

Wenn die großen Firmen, die jetzt bestreikt werden, weiter unter Druck gesetzt werden, dann gehen diese möglicherweise auch bald ins Ausland. Denn dort gibt es Menschen, die auch für 7,00 Euro oder 8,00 Euro arbeiten.

Der Lebensunterhalt sollte immer gewährleistet sein, keine Frage, doch kann das Gestreike auch nach Hinten los gehen.

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