Tag der Hölle

Gestern war es endlich wieder soweit. Nicht nur, dass die Schwebebahn nicht fährt, wegen dem Kabelriss am vergangenen Donnerstag, nein, der kleine Sturm in der nach von Dienstag auf Mittwoch hat wieder das ganze Bahnnetz lahm gelegt.

Morgen war auch noch gar nichts zu erkennen. Erst als die S9 kurz vor Essen Hauptbahnhof war kam die Durchsage, dass dort alle Fahrgäste aussteigen müssen, da ein Blitz in die Oberleitung eingeschlagen ist. Es stünden aber Taxis zur Verfügung, die die Fahrgäste nach Essen Steele brächten, um dort dann weiter Richtung Wuppertal zu fahren.

Joar, Taxen gab es wohl, doch stürzten sich 20 Leute auf ein Taxi und es war somit  sehr schwer weg zu kommen. Endlich im Taxi sitzend ging es dann Richtung Essen Steele. Dort warteten gefühlte 10.000 Fahrgäste auf die Bahn nach Wuppertal. 10 Minuten später kam sie dann auch.

Der Rest lief eigentlich reibungslos – bis……. – ja bis ich dann nach Hause musste.

Die S9 fuhr schon einmal nicht vom Hauptbahnhof, da ich aber derartige Zwischenfälle schon kannte, bin ich sofort Richtung Vohwinkel gefahren und da wartete sie dann auch schon und fuhr fast pünktlich los.

Nichtsahnend fuhr ich gen Heimat. Keine Durchsagen.. Ein Traum. Doch dann sollte sich alles ändern. Der zufällig Blick an einem Bahnhof brachte schnell Ernüchterung: Immer noch Verspätungen und Ausfälle.

Also muss ich wieder in Steele raus Richtung Hauptbahnhof. Wusste jemand, dass es nur einen Bus zum HBF gibt und eine Straßenbahn, die in der Nähe hält? So stand ich also am Bahnhof und wartete, bis der Bus kam.

Endlich am HBF angekommen ging dann gar nichts mehr. Die S9 fiel aus und auch andere Züge fuhren nicht.

Völlig verzweifelt lief ich dann zur großen Anzeige Tafel und entdeckte, dass die S9 auf einem anderen Gleis steht. Alles wurde gut. Sie fuhr pünktlich los und ich war da nach 3 Stunden hin und her – endlich – zu Hause.

Share

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.