Erste Planungen für den neuen City-See am Marler Stern

Am 06.02.2008 hatte ich bereits über die Pläne des Umbaus des City-Sees berichtet. In diesem Zusammenhang erfuhr ich ebenfalls, dass der kleine See daneben abgerissen werden soll. Anwohner hatten hierfür bereits zu einer Unterschriftenaktion aufgerufen.

Heute berichtet die Marler Zeitung, dass die SPD zwar für den Erhalt des Nebensees sei, sie allerdings davon ausgehe, dass es keine Chance gäbe diesen zu retten. Er sei viel zu niedrig, sodass sich keine Fische ansiedeln können. Des Weiteren führe die geringe Wassertiefe dazu, dass der See im Sommer oft umkippe und das oftmals stinkende Wasser – zusammen mit unzähligen Algen – in den City-See fließe. Ferner seien die Pläne des Umbaus bereits vom Land genehmigt, sodass es Erhalt des kleines Sees unmöglich sei (MZ vom 25.02.2008).

Für mich alles plausible Erklärungen für den Abriss des kleinen Sees. Es ist im Sommer wirklich nicht schön dort vorbei zu gehen. Die grüne Suppe stinkt unerträglich. Voraussetzung für den Abriss ist – meiner Meinung nach – die Tatsache, dass hierdurch der City-See endlich schön und idyllisch angelegt wird.

Unverständlich ist allerdings die Planung einen Steg an die Insel zu legen. Tiere hätten keine Rückzugsmöglichkeit mehr und werden beim Brüten gestört. Gerechtfertig wird diese Idee mit der Überpopulation von Enten und Möwen.

Alles Quatsch! Die Zahl der Tiere hält sich alle Mal in Grenzen, sodass eine solche Ausrottung unpassend ist. Sollte die Planung dennoch ausgeführt werden, wäre ich für ein Entenhäuschen auf dem See, damit die Tiere sich zurückziehen können.

Kühe auf dem City-See

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