Chefin der Arbeitsagentur NWR stellt fest: Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen bleibt ein unlösbare Aufgabe

Dies teilte Frau Christiane Schönefeld am vergangenen Montag mit, so die Marler Zeitung. Rund 763 000 der Unversorgten gelten als langzeitarbeitslos, so das Fazit. Ziel sei es den öffentlich geförderten Arbeitsmarkt wieder zu beleben.

Die Mitarbeiter der hiesigen Jobcenter bemühen sich täglich, die Arbeitssuchenden in Arbeit zu vermitteln. Die Bemühungen führen zum Teil zum Erfolg, zum Teil scheitert die Integration an mangelnden Vorkenntnissen durch langjährige Arbeitslosigkeit, mangelnder Qualifizierung durch fehlende Ausbildungen oder mangelnder Motivation. Diese Lücken sind, in Kombination mit dem Alter der Langzeitarbeitslosen allerdings nicht immer zu schließen.

Förderung von Arbeitsverhältnissen scheint die Lösung, so der Bericht in der Marler Zeitung. Zum großen Teil belaufen sich diese Förderungen aber nur auf 1 bis 2 Jahre und danach stehen die Arbeitssuchenden wieder auf der Straße, weil viele Arbeitgeber sich den Mitarbeiter nicht leisten können, wird dieser sozialversicherungspflichtig voll eingestellt. Kostengünstig werden gerne Mitarbeiter eingestellt, doch für mehr reicht es häufig dann doch nicht.

Die Lösung sollte daher sehr gut bedacht sein, um die Langzeitarbeitslosen mit ihren Vermittlungshemmnissen langfristig zu integrieren.

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