Bürgermeister für Marl ?! – Dr. Andres Schützendübel – FDP

Dr. Andres Schützendübel – FDP

Ich bin 52 Jahre, verheiratet und lebe seit 10 Jahren in Marl.

Als Forstwissenschaftler bin ich nach Studium und Promotion 15 Jahre in der Forschung im In- und Ausland tätig gewesen. Anschließend habe ich an mehreren Hochschulen und als Referent im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst Forschungs- und Wissenschaftsinfrastrukturen an Hochschulen mitentwickelt und aufgebaut. Derzeit bin ich als Alleingeschäftsführer des Landeskrebsregisters Nordrhein-Westfalen mit rd. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den flächendeckenden Aufbau der Krebsregistrierung in Nordrhein-Westfalen verantwortlich. 2014 bin ich in die FDP eingetreten. Seit Januar 2018 bin ich stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender der FDP Marl, Beisitzer im Kreisverband und Delegierter für den Bundesparteitag der FDP. Ehrenamtlich bin ich als einer von zwei Geschäftsführern der Klara-Hospiz gGmbH verantwortlich für den Bau und zukünftigen Betrieb des stationären Klara-Hospizes in Marl.

In meiner Freizeit treibe ich immer noch intensiv Ausdauersport und gehe regelmäßig Jagen. Der entscheidende Impuls, mich aktiv politisch hier vor Ort in Marl zu engagieren, waren die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten Jahre. In einer Gesellschaft, in der die Mitte immer mehr auseinanderbricht, in der sich rechts- und linkspopulistische Ränder immer weiter ausbreiten, ist liberales Denken und der Mut, die Freiheit offensiv zu verteidigen, nötiger denn je.

Ich möchte mich für die Werte engagieren, die mir viel bedeuten, vor allem Freiheit und Selbstbestimmung und ich möchte in einer Gesellschaft leben, die die Eigenverantwortung des Einzelnen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellt ohne dabei die Verantwortung für die Gemeinschaft zu vernachlässigen. Nur mit der FDP kann meiner Meinung nach diese Gratwanderung zwischen Freiheit der Person und Verantwortung für die Gesellschaft gelingen.

Ich möchte Bürgermeister für Marl werden, …

weil Marl eine Politik verdient hat, die unsere Stadt ideologiefrei und mit Kompetenz so weiterentwickelt, dass hier in Marl Zukunft aktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden kann. Ich stehe für eine Politik, die sich konsequent an dem Notwendigen und Möglichen orientiert. Insbesondere alle kommunalen Sonderprojekte wie z.B. Marshall 66 oder einen Radentscheid, der in dieser Form weder finanzierbar noch sinnvoll mit einem Mobilitätskonzept für Marl abgestimmt ist, müssen sowohl auf ihre finanzielle Machbarkeit, als auch auf ihre Sinnhaftigkeit, im Hinblick auf den Nutzen für die Allgemeinheit überprüft werden.

In folgenden Bereichen benötigt Marl unbedingt neue und zukunftsfähige Strukturen, damit Marl sich zu einer Stadt der Chancen für die Menschen entwickeln kann, die hier leben und arbeiten:

Eine umfassende Digitalisierungsstrategie ist dringend notwendig, damit Marl nicht noch weiter hinter anderen Städten zurückfällt. Zu den wichtigen Handlungsfeldern gehören die Digitalisierung der Verwaltung, die Digitalisierung der Stadt und die Digitalisierung der kommunalen Entscheidungsprozesse. Z.B. werden mit der Einführung des „Marler Verwaltungsnavigator“ alle Verwaltungsangebote in einem digitalen Bürgerbüro gebündelt und zur Verfügung gestellt. Beste Bildung vom kostenfreien Kitaplatz bis hin zum lebenslangen Lernen ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Voraussetzung dafür sind ein umfassendes und konkretes Bildungskonzept, das unsere Stadt als Bildungsstandort ganzheitlich bis hin zu der Möglichkeit eine akademische Ausbildung hier vor Ort absolvieren zu können entwickelt sowie ein aktueller Schulentwicklungsplan, der lange überfällig ist. Mit dem Aufbau eines „MarlerBildungs-Netzwerks“ werde ich die Vernetzung aller Marler Bildungsträger vorantreiben, um Lernangebote zentral und digital zur Verfügung zu stellen.

Mobilität ist Teil der Daseinsvorsorge unserer Stadt. Mobilität auf einen Radentscheid zu reduzieren, wird diesem Anspruch nicht gerecht. Ein Mobilitätskonzept der Zukunft muss sich den Herausforderungen stellen, den Ausgleich zwischen den individuellen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern herzustellen und den Anforderungen einer auf Mobilität angewiesenen Wirtschaft gerecht zu werden.

Die Herausforderungen der Energiewende müssen mit einer lebendigen und starken kommunalen Daseinsvorsorge hier in Marl einhergehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Marler Stadtwerke so aufgestellt werden, dass sie nicht als Symbolpolitik wahrgenommen werden. Es müssen Strukturen geschaffen werden, um innovative Ansätze zur dezentralen Energieversorgung und Speicherung zu ermöglichen z. B. durch die Entwicklung und den Einsatz von intelligenten Netz- und Speichertechnologien.

Kontakt: Dr. Andres Schützendübel, E-Mail: andres.schuetzenduebel@gmx.de, Tel.: 0157-52384262

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