Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!

Man Männer! Was ist eigentlich los mit euch? Sicherlich fragen sich einige Männer ähnliches in Bezug auf uns Frauen, aber ich bin eigentlich nicht der Fan von Verallgemeinerungen. Daher beschränke ich meine Worte auch nur auf meine Erfahrungen (oder Erfahrungen von Freunden und Bekannten) und sage nicht, dass alle Männer so sind.

Es gibt Ansichten, dass die Liebe und das vorherige Kennenlernen einer Verkaufsveranstaltung ähnelt. Nach einigen Überlegungen kann ich dieser Meinung – zum Teil – sogar etwas Wahrliches abgewinnen.

Frau lernt Mann kennen. Bekanntermaßen heute auf Facebook, Tinder und Lovoo. Es wird geklärt, was Frau für Hobbys hat, was Frau so in seiner und ihrer Freizeit machen und mögen. Große Versprechungen wie: „Ne, das was du in deiner Vergangenheit erlebt hast, wirst du bei mir nicht erleben“, werden zu Hauf formuliert. Positives wird in den Vordergrund gerückt.

Wahrscheinlich schnappt da die Falle zu und sie würde den Vertrag unterschreiben. Annahme und Angebot – zwei Willenserklärungen und so… In der Hoffnung natürlich, dass alles stimmt, was zuvor gesagt oder geschrieben wurde.

Nach ein paar Treffen – ich mag das Wort Dates nicht (Denglisch macht die Deutsche Sprache kaputt.) –  findet Frau dann aber doch heraus, dass nicht alles glänzt was Gold ist. War da nicht was von: „Ne, auf gar keinen Fall, da wirst du bei mir nicht erleben!“?

Wieder muss Frau sich eingestehen, dass es vielleicht doch nicht passt. Viel Couch, viel freundschaftliches, wenig Liebe. Der Alltag, der sich in ein paar Jahren einschleichen sollte, ist schon nach ein paar Monaten angekommen?

Liegt das am Alter? An der Vertuschungstaktik? Ich meine, was bringt das? Irgendwann kommt es doch eh raus, erst recht wenn aus dem gemalten Hengst ein Murmeltier wird.

Muss Frau sich von dem Gedanken verabschieden, im reiferen Alter noch jemanden zu finden, mit dem eine Familie und ein glückliches Leben möglich sind? Hat Frau den Zug dafür verpasst? Sind alle „guten“ Männer vergeben?

Das Thema „guter und böse Mann (Arsch)“ soll an dieser Stelle nicht weiter vertieft werden. Vielleicht gibt’s dazu noch mal später einen anderen Artikel.

Woran liegt es, dass (egal ob) Mann oder Frau sich verstellen muss und wenn Frau Änderungen anspricht, die heutigen Männer das noch nicht einmal besprechen wollen? Oftmals verbindet Frau Veränderungen mit Gefühlen. Sie hat das Gefühl, dass er ihr nicht genug Aufmerksamkeit schenkt, dass er sie nicht in sein Leben mit einbezieht, bzw. er nicht von einem gemeinsamen Leben spricht.

Warum kann Mann in dieser Situation nicht einfach sagen, dass es stimmt oder wenn es nicht stimmt, dass Frau sich irrt und dass gemeinsam geschaut wird, dass dieses Gefühl nicht mehr aufkommt? Und wenn es stimmt, warum sagt Mann dann nicht, dass er sich doch kein Leben mit ihr vorstellen kann?

Warum wird so viel verschwiegen und so viel Zeit verschwendet?

Macht Frau sich zu viele Gedanken? Gibt es wohlmöglich ein solches Zusammenleben gar nicht?

Kommunikation wäre schön und das echt und real und ohne „ist deine Meinung, bringt jetzt eh nix mehr“, denn wenn einem jemand wirklich wichtig ist, dann sollten solche Gefühle offen besprochen werden, auch wenn es schwer fällt.

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